Samstag, 30. Mai 2015

Um Israel braut sich was zusammen

von Alexander Will...


Die Lage im Nahen Osten ist äußert angespannt. Die IS-Offensive hat die fragile Sicherheitsarchitektur der Region ins Wanken gebracht. Auch Hisbollah und Hamas rüsten massiv auf.


Jerusalem Im Nahen Osten beginnt in diesen Tagen die heißeste Zeit des Jahres. Politisch und militärisch brennt die Region in einigen Teilen lichterloh. In anderen herrscht trügerische Ruhe. Das gilt überraschenderweise auch für Israel. Abgesehen von Messerattentaten einzelner islamistischer Fanatiker und erfolglosen Raketenangriffen aus dem Gazastreifen, gefolgt von Luftschlägen der israelischen Armee, ist es in den vergangenen Monaten zwischen Jordan und Mittelmeer ruhig geblieben.

Dagegen eskalierten die Kämpfe in der Nachbarschaft. Trotz wiederholter Versicherungen der Vereinigten Staaten, der Islamische Staat (IS) sei dem Tode geweiht und militärisch am Ende, rafften sich die Islamisten zu einer beispiellosen und sehr erfolgreichen Offensive im Irak und in Syrien auf. Diese Vorgänge betreffen auch Israel. Handelt es sich also dort zurzeit nur um die Ruhe vor dem Sturm? 


Teile der israelischen Sicherheitskreise scheinen das zu glauben, und sie haben Gründe dafür. Es brennt nämlich an allen Grenzen Israels. Wirkliche Ruhe herrscht dieser Tage nur im Osten, nach Jordanien hin. Dort funktioniert der kleine Grenzverkehr. Autos mit jordanischen Nummern sind in Israel unterwegs, und christliche Pilger können ungehindert die Taufstelle am nur fünf Meter breiten Fluss Jordan besuchen, in dessen Mitte die Grenzlinie verläuft.

Nervosität im Norden

In Ägypten, dem Nachbarland im Süden, hat das Chaos bereits einen Namen: Halbinsel Sinai. Fuhren vor dem „Arabischen Frühling“, der Machtübernahme der Muslimbrüder und ihrem Sturz noch israelische Touristen in großer Zahl an die Strände des Roten Meeres, ist das nun vorbei. Das Risiko ist schlicht zu groß. In der Wüstenregion führen ägyptische Truppen, Islamisten und einheimische Stämme Krieg mit wechselnden Fronten. Geiselnahme und Lösegeld-Erpressung ist zu einem florierenden Geschäft geworden. 

Noch ist Israel von diesem Staatsversagen nicht betroffen. Das kann sich jedoch schnell ändern, wenn die Islamisten sich entscheiden, den jüdischen Staat ins Visier zu nehmen und die ägyptische Regierung die Region nicht unter ihre Kontrolle bringen kann. 


Im Norden und Nordosten Israels ist die Situation dagegen extrem brenzlich. Zwar versucht der jüdische Staat, sich aus dem syrischen Bürgerkrieg herauszuhalten. Je länger dieser aber dauert, um so schwieriger wird das. Zivile Flüchtlinge versuchen, sich über die Grenze in Sicherheit zu bringen. Geschosse schlagen auf israelischem Territorium ein. Die Armee hat daher ein Feldlazarett in den Golanhöhen aufgebaut, erwidert bei Beschuss das Feuer, greift aber ansonsten nicht ein. 

Bei einem Besuch der Golanhöhen ist die Nervosität jedoch ständig zu spüren. Transporte mit schweren Waffen rollen auf den Straßen, das Militär ist im gesamten Gebiet überdeutlich präsent. Das liegt auch daran, dass man die Kämpfe in Syrien von den Golanhöhen sehen kann. Hinter der UN-Pufferzone steigt täglich Rauch auf, sind Militärfahrzeuge zu sehen und auch Schüsse zu hören. 

Strategen in Sorge

In der israelischen Öffentlichkeit – bis weit hinein in die politische Linke – ist man heute froh, dass Israel die 1967 eroberten Golanhöhen kontrolliert. Der Islamische Staat stünde sonst nämlich an den Ufern des See Genezareth, einem dicht besiedelten Gebiet, das zum israelischen Kernland gehört.

Auf den Golanhöhen und weiter im Norden an der libanesischen Grenze kulminieren heute die Sorgen israelischer Sicherheitsstrategen. Es ist nicht so sehr die Krise in den besetzen Gebieten in der Westbank, die als hochproblematisch betrachtet wird. Offen und weniger offen geht man davon aus, dass es dafür irgendwann eine Lösung, wahrscheinlich eine Zwei-Staaten-Lösung, geben wird. In Syrien und im Libanon und auch im Gazastreifen, der sich unter der Kontrolle der islamistischen Hamas befindet, sieht man hingegen Bedrohungen, die dem jüdischen Staat gefährlich werden können. 

In Syrien kämpft das Assad-Regime mit Unterstützung der libanesischen Schiiten-Miliz Hisbollah („Partei Gottes“) gegen den IS und andere Islamisten. Hisbollah und die Assad-Regierung werden vom Iran unterstützt. Alle diese Kräfte haben die Zerstörung Israels offen als ihr Ziele benannt, das gilt auch für den Iran. Zur Zeit neutralisieren sie sich gegenseitig.

Doch was passiert, wenn eine Seite den Bürgerkrieg gewinnt? „Dann geraten wir ins Visier“, sagte ein israelischer Offizier dieser Zeitung. Es gäbe auf der anderen Seite der Grenzen keine Kooperationspartner. Sollte Israel von dort angegriffen werden, dann würde dies „ein schrecklicher Krieg“.

In der Tat rüsten sowohl die Hisbollah als auch die Hamas im Gazastreifen massiv auf. Israelische Quellen gehen davon aus, dass die Hisbollah im Libanon über rund 20 000 Mann verfügt sowie über ein Arsenal von 100 000 Raketen, die teilweise das gesamte Territorium Israels treffen können. Auch die Hamas im Gazastreifen, die zunehmend freundschaftliche Kontakte mit der einst verfeindeten Hisbollah pflegt, rüstet sich.

Israels Oppositionsführer Isaac Herzog sagte vergangene Woche, eine erneute Konfrontation mit der Hamas sei nur „eine Sache einiger Monate“. Die Hamas grabe wieder Tunnel, um auf israelisches Gebiet vorzustoßen, die Produktion von Raketen laufe auf Hochtouren. Herzog forderte die EU auf, dringend für die Demilitarisierung des Gazastreifens zu sorgen. Brüssel reagierte bis heute nicht.

Die Assad-Hisbollah-Allianz in Syrien und im Libanon wird in Israel auch deswegen für extrem gefährlich gehalten, weil sie vom Iran gestützt wird. Der Iran ist es, der es trotz europäisch-amerikanischer Sanktionen der Hisbollah ermöglichte, den Süden Libanons zu kontrollieren und als Aufmarschbasis zu benutzen.

Angst vor Atomwaffen

In Jerusalem will man gar nicht daran denken, was passiert, wenn die Iraner durch die Aufhebung der Sanktionen noch größere Mittel für ihre Verbündeten aufwänden können. Es ist neben den atomaren Gelüsten der Mullahs vor allem dieser Stellvertreterkrieg, der in Israel für Angst sorgt. Diese Angst wird zudem noch verstärkt, weil weder die Amerikaner noch die Europäer bereit waren, derartige Bedenken Ernst zu nehmen. 

Noch ist zwischen Jordan und Mittelmeer die Lage also ruhig. Doch in diesem Sommer sollen wieder „Solidaritätsflottillen“ mit „Hilfsgütern“, finanziert von islamistischen Organisationen und wohlmeinenden europäischen „Friedensfreunden“ über das Mittelmeer nach Gaza auslaufen. Es sind genau solche Anlässe, die das Zeug haben, zu einem heißen Krieg in der gesamten Region zu führen. Vielleicht schon in diesem Sommer.

Wo ist die Solidarität der muslimischen Länder?

von Thomas Heck...

Europa hat es wahrlich nicht leicht. Zwar geht es uns noch gut, doch dies basiert auf einen Wohlstand, den unsere Eltern aufgebaut haben und von dem wir zehren. Dieser Wohlstand ist in Gefahr und darüber sollte man sich Sorgen machen. Denn es ist eine ungezügelte und ungebremste Einwanderung im Gange, die niemand zu stoppen in der Lage ist, vom politischen Willen ganz zu schweigen.

Da gibt es Einigkeit von Politik und Presse, geprägt von Merkelscher Alternativlosigkeit, dass Flüchtlinge nach der Rettung aus Seenot grundsätzlich nach Europa transportiert werden. Keiner fragt, warum diese Flüchtlinge nicht wieder nach Afrika gebracht werden. Und wenn es nur darum geht, dem Schleppertum Einhalt zu gebieten. Das wird nie aufhören, denn die Botschaft, die Europa sendet, lautet: kommt her, wir nehmen Euch alle auf. Und so kommt es zu anachronistischen Bildern, wenn Flüchtlinge ihre Schlauchboote zerfetzen, weil sie wissen, dass sie gerettet werden und per sicherem Transfer nach Europa verbracht werden.

Ginge es nach den Linken und den Grünen, würden regelmäßige Fährverbindungen eingerichtet. Deren Verstand hat grundsätzlich ausgesetzt, unsere Interessen verraten, denn hier läuft an Angriff auf Europa und wir sind mittendrin, nur hat es noch keiner gemerkt.

Denn mir kann keiner erklären, wieso wir eigentlich arabische Flüchtlinge muslimischen Glaubens aufnehmen müssen, die zu unserer Gesellschaft und zu unseren Werten so passen, wie das Benzin zum Feuer. Wo ist denn die Solidarität der arabischen Golfstaaten, die in ihrem Reichtum besoffen verhaftet sind und lieber Inseln aufschütten, die keiner braucht und in Gold baden, anstatt ihren vom IS und Al Kaida bedrohten Landsleuten solidarisch beiseite zu stehen und diesen durch Aufnahme eine Perspektive zu bieten. Da lässt Katar lieber Inder und Pakistanis Sklavenarbeit verrichten, als Flüchtlinge aufzunehmen, das scheint billiger zu sein. Kuwait und die Vereinten Arabischen Emirate lassen verlautbaren, dass die "Aufnahme von Flüchtlingen soziale Unruhen und Instabilität schaffen würde" und deswegen abzulehnen sei. Recht haben sie, doch das müsste dann insbesondere auch für Europa gelten. Nur Sie und ich werden in diesem doch existenziellen Punkt gar nicht gefragt und unsere Politiker werden einen Teufel tun, Sie zu fragen. Die Ergebnisse einer Volksbefragung würden sie schnell wieder auf den Boden der Tatsachen bringen.


Ich habe nichts gegen Einwanderung, ganz im Gegenteil, und ich stehe da vermutlich in einer Linie mit dem Gros der Bevölkerung. Doch, ich würde gerne die Qualität der Einwanderung bestimmen können. Und die kommt sicher nicht aus Syrien oder dem Irak. Die Mär des Facharbeitermangels glaubt doch sowieso keiner mehr. Und der nahkampferprobten IS-Kämpfer kann damit auch gar nicht gemeint sein. Schlimm genug, dass wir ausgereisten IS-Kopfabschneidern wieder die Einreise ermöglichen und uns mehr Sorgen um deren Rehabilitation und Resozialisierung als um deren Bestrafung machen. Traumatherapie statt Gefängnis, geht es eigentlich noch? Europa wird immer mehr zur Etappe für den gestressten IS-Kämpfer. Ich nenne das Beihilfe zum Massenmord. Und wer unsere Geheimdienste kritisiert und beschneiden will, vertritt offenbar Interessen unserer Feinde. 300 islamische Gefährder sind registriert. Das BKA meldet Personalmangel, kann diese Terroristen kaum überwachen. Der Preis der Freiheit? Da machen es sich einzelne viel zu einfach.

Was bewegt also den deutschen Gutmenschen, diese Einwanderungspolitik zu betreiben, die Europa auf Dauer schadet, auf Dauer nicht bezahlbar ist und unseren Wohlstand gefährdet? Fragen Sie doch mal ihren Bundestagsabgeordneten. Ob er Ihnen ehrlich seine Meinung sagen wird, mag bezweifelt werden. Er will ja wieder gewählt werden. Und da kommt die Wahrheit gar nicht gut. Der Selbsthass bei Linkspartei und Grünen ist so gross, die opfern Sie und mich, gnadenlos... willkommen im Kontinent der Irren. Verraten und verkauft, von unseren Steuern bezahlt. Dümmer geht es nimmer.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Die dicke Andrea und der Paternoster

von Thomas Heck...

Dass die aktuelle Bundesarbeits- und Sozialministerin Andrea "The Faces" Nahles mit ihrem überbezahlten Job fachlich erheblich unterqualifiziert ist, hat ja schon der letzte Sozialdemokrat begriffen, auch dem dicken Siggi dämmert es, dass die dicke Andrea es nicht bringt. 

An wesentlichen Highlights aus ihrer Amtszeit gibt es außer dem gesetzlichen Mindestlohn, der vermutlich 400.000 Jobs gekostet und den Friseur verteuert hat, nicht viel zu berichten. Lag vielleicht doch an der Wahl Ihrer Doktorarbeit, die sie im Jahre 2004 im zarten Alter von 34 begann. Ihr Thema: Walter Scotts Einfluss auf die Entwicklung des historischen Romans in Deutschland. Das qualifiziert natürlich für eines der wichtigsten Ämter in diesem unserem Lande. In der Abiturzeitung gab sie den Berufswunsch Hausfrau oder Bundeskanzlerin an. Hach Mädel, wärst Du doch Hausfrau geblieben, dann wäre uns einiges erspart geblieben, wenn es doch nicht zur Bundeskanzlerin gereicht hat und es vielleicht nur ein feuchter Traum von Ihr ist. An echter Arbeit gibt ihre Vita auch nicht viel her, außer, dass sie es war, die Franz Münterfering dazu brachte, 2005 entnervt den Parteivorsitz zu schmeißen. 

Angela Nahles fährt aufgeregt Paternoster...

Doch jetzt macht Sie mit dem Paternoster, was Sie mit Ihrem Mann seit Jahren nicht mehr gemacht hat. Denn sie hat sich in ihrer Freizeit eine neue "Betriebssicherheitsverordnung" ausgedacht, die Paternoster-Fahren in Deutschland verbieten soll. Es war natürlich für den wirtschaftlichen Fortschritt  Deutschlands und den Arbeitsmarkt von enormer Wichtigkeit, diese Top-Thema endlich anzupacken, denn die tausenden von Paternoster-Opfern bei den aktuell noch vorhanden 240 Paternostern belasten doch zunehmend den Arbeitsmarkt... Frau Nahles war gezwungen zu handeln.


Sonntag, 24. Mai 2015

Ein offener Brief an Claudia Roth (zum Thema Zuwanderung... ja, auch wenn es weh tut)

von Quo usque tandem...


Werte Claudia (Ich hoffe, ich darf Dich so nennen – aufgrund Deiner häufigen, optisch, akustisch und – natürlich – auch intellektuell überwältigenden Medienpräsenz in meinem Hause, empfinde ich Dich irgendwie bereits als Mitglied der Familie.)

Dieser Brief hat den Zweck, Dich im Zusammenhang mit Deiner jüngsten Forderung nach “legalen und sicheren Fluchtwegen“ aus dem Vorderen Orient und Afrika nach Europa anzusprechen. Die Präferenzen der von Dir in dieser Hinsicht vertretenen Klientel kennend, gehe ich davon aus, dass Du mit “Europa“ im Prinzip unser schönes, willkommenskultur-beduseltes Almanya gemeint hast.


Volle Solidarität

Selbstverständlich teile ich uneingeschränkt Deine Ansicht, dass – wenn die BRD die Armen der Welt schon mit unwiderstehlichen Angeboten von behaglichem Leben in der bundesdeutschen Sozial-Hängematte anlockt – sie doch sicherlich nicht zulassen kann, dass die so Angeworbenen, um in den Genuss des Verheißenen zu gelangen, sich den Mühen und Fährnissen von Reisen durch Wüstenglut und Meereswut aussetzen müssen.

Selbstverständlich bin auch ich der Ansicht, dass die Zugangs-Möglichkeiten zur unserem Lande – in Supermarkt-Manier – dem Zuwanderungs-Willigen bereits in seinem Herkunftsland zur Verfügung stehen müssen, ergänzt durch eine Infrastruktur, welche eine bequeme Anreise garantiert.

Schließlich benötigen wir ja (angesichts des, der langsamen Vernichtung unseres Erziehungssystems geschuldeten Versagens unseres eigenen Nachwuchses) dringendst Nachschub von Fachkräften aus anderen Weltteilen (vorzugsweise aus den Ländern des islamischen Kulturkreises, welcher ja bereits seit dem frühen Mittelalter in besonderem Maße für seine Vorreiter-Rolle in technischer Innovation bekannt und berühmt ist).

Ein logistischer Stolperstein

Nur: Das Konzept Asylanträge bereits durch die deutschen Auslandsvertretungen in den respektiven Herkunftsländern bearbeiten – und unbürokratisch zügig – entscheiden zu lassen, scheint mir, in der praktischen Umsetzung, etwas problematisch: Liebe Claudia, denke doch bitte an die beträchtlichen Personal-Aufstockungen, welche dieses System – soll es denn schnell und effizient funktionieren – in sämtlichen deutsche Auslandsvertretungen Afrikas sowie des Nahen und Mittleren Orients notwendig machen würde! Bedenke die enormen Mehrbelastungen welche auf den bundesdeutschen Ärar auf diese Weise zukommen würden! Mittel, welche auf der anderen Seite für den standesgemäßen Unterhalt unserer Mitbürger und Gäste mit MiHiGru nicht zur Verfügung stehen würden!

Natürlich könnte dieses Defizit – in bewährter Weise – durch Steuererhöhungen und/oder die langsame Abschaffung des (sowieso obsoleten) Konzepts der Renten-Auszahlung (der monatliche Rentenversicherungs-Beitrag würde natürlich bleiben) kompensiert werden – aber ich glaube, eine bedeutend bessere (und weniger kontroversen-trächtige) Lösung gefunden zu haben:

Die Lösung

Diese beinhaltet eine technische Innovation, welcher ich – in meiner Eigenschaft als Erfinder – den Namen “Two-in-One Anwerbe- & Einbürgerungs-Automat“ geben möchte (Patent-Antrag wird erwogen).

Mein – wenn ich kurz unbescheiden sein darf – geniales Konzept beinhaltet die Aufstellung von Automaten dieser Art, an leicht zugänglichen Standorten, in allen Ländern, aus denen wertvolle Zuwanderung zu erwarten ist (also, im Wesentlichen, in Ländern des islamischen Kulturkreises).

In analoger Weise zu der Ausgabe von Papier zum Hände-Trocknen auf öffentlichen Toiletten, geben die neuen Automaten auf Verlangen ein (und hier kommt der geniale, Zeit und Kosten sparende Aspekt) Kombiniertes Dokument heraus, welches in seinem oberen Teil eine Blanko-Einbürgerungsurkunde der Bundesrepublik Deutschland und darunter (ebenfalls blanko) einen sog. Hartz-IV-Berechtigungsschein enthält. Die beiden Teile können, da sie durch eine Abrisslinie getrennt sind, zu verschiedenen Zeiten eingesetzt werden.

Man kann sich unschwer die enorme Menge an Verwaltungsaufwand vorstellen, welcher dadurch eingespart wird, ferner die befreiende Durchtrennung des gordischen Knotens, welcher unser wirtschaftliches Leben über den bereits erwähnten Fachkräftemangel gefangen hält sowie (last-but-not-least) den gewaltigen Schub, welchen die längst fällige Islamisierung Deutschlands dank dieser Neuerung nehmen wird. Also: eine “rundum-win-win“-Situation!

Die Automaten werden durch Leuchteffekte für das einschlägige Publikum gut kenntlich gemacht. Ein kleines Problem ergab sich in der Entwicklungsphase hinsichtlich der Erklärung von Zweck und Funktionsweise für die teilweise des Lesens unkundige potentielle Klientel. Dieser Engpass wurde durch die Verwendung von Piktogrammen (spezifisch: das Symbol eines Flugzeugs, von welchen ein Pfeil auf ein, ebenfalls schematisch dargestelltes Bündel Geldscheine sowie ein Motorfahrzeug gehobener Klasse weist) überwunden. Auch darf man in diesem Zusammenhang die Wirkung der Mund-zu-Mund-Propaganda nicht unterschätzen.

Die zweifelsohne durch diese Neuerung in Bewegung gesetzt werdende Flut an potentiellen Interessenten wird natürlich flankierende Maßnahmen im Bereich der Transport-Logistik erforderlich machen. In diesem Zusammenhang rege ich an, dass die Bundesregierung umgehend, unter berechtigtem Verweis auf nationalen Notstand, sämtliche bundesdeutschen Fluglinien verstaatlicht (dies wäre, sozusagen als Kollateral-Effekt, auch ein Knochen für DIE LINKE) und deren Fluggeräte-Bestand für den hier behandelten hehren Zweck im Shuttle-Verkehr einsetzt.

Bitte, jetzt kein Erbsenzählen

Dass Deutschland innerhalb Europas in Sachen Bevölkerungs-Dichte an vierter Stelle steht, soll uns nicht weiter beunruhigen. Wer stört sich schon an solchen Nebensächlichkeiten? Wenn es darum geht zu helfen, muss man eben ein wenig zusammenrücken!

Liebe Claudia, ich bin sicher, dass meine Vorschläge Dich in helle – und verbal überschäumende – Begeisterung versetzen werden. Gemeinsam bekommen wir Afrika sowie Nah/Mittel-Orient schon leer (und Deutschland in den Bankrott)! Venceremos!

In Verehrung, Dein

Quo usque tandem


P. S.: Könntest Du Deine herausgehobene Stellung im bundesdeutschen Herrschaftsgefüge vielleicht benutzen, um – unter Verweis auf meine geniale Leistung – an geeigneter Stelle ein Bundesverdienst-Kreuz für mich herauszuholen? Idealerweise am grünen Bande. Ich meine, dass eine Erfindung dieser epochemachenden Natur eine solche kleine Anerkennung rechtfertigen würde. Wenn Ihr schon Leuten, wie Martin Schulz, Herman van Rompuy bzw. Cohn-Bendit Preise verleiht…. Im Voraus besten Dank!


erschienen auf Journalistenwatch


ESC, Gillette und kaum BH's...

von Thomas Heck...

Zugegeben. Ich bin kein Fan des European Song Contest, kurz ESC genannt. Gesehen hatte ich das noch zu Zeiten einer Nicole und eines Johnny Logans, später nur noch zum fremdschämen Guildo Horn, überrascht war man von der Teilnahme Stefan Raabs und der damit verbundenen Achtungserfolge bis zum Sieg einer unbegabten Lena Meyer-Landrut (was macht die eigentlich heute?). 

Letztes Jahr wollte ich wenigstens den Siegertitel hören, weil man ja anschließend in Radio und Fernsehen diesen Song nie wieder hört. Dann kam Conchita Wurst und in mir brach eine Welt zusammen... sollten 100 Jahre Gillette umsonst gewesen sein? Doch dann erkannte ich die tiefe Botschaft von Conchita Wurst und damit die des ESC. Denn natürlich ist es besser, sich gegenseitig schlechte Lieder vorzusingen, als aufeinander zu schießen, insbesondere, wenn man bei den Nominierungen erkennt, wie sich Nachbarländer gegenseitig Punkte zuschieben, die noch vor Jahren Todfeinde waren.


Es bleiben in mir folgende Erkenntnisse und Gedanken: 

  • Der Siegersong von Schweden war genial mit einer tollen Show und hat verdient gewonnen.
  • Es scheint aktuell ein Mangel an BH's vorzuherrschen, nicht einmal Conchita Wurst trug einen, doch den männlichen Betrachter freut es (außer bei Conchita Wurst).
  • Deutschland und Österreich waren die einzigen Länder mit Zero Points... da hat es Resteuropa den Achsenmächten aber mal gezeigt. Wenn das der Führer wüsste... und die geniale Botschaft bei uns: es juckt keinen, obwohl es mir um die Sängerin leid tat, die ein ans sich gutes Lied präsentierte. Österreich ist mir sowieso egal. Dennoch wird nicht seit 3 Uhr früh zurückgesungen, zum Schießen reicht es der Ausstattung unserer Armee eh nicht mehr. Und es spricht auch für das schlechte Gewissen Österreichs, dass sie Deutschland auf bei Punktgleichstand auf den vorletzten Platz geschoben haben. Danke, mein Führer...
  • Conchita Wurst sollte sich wirklich mal rasieren und wenn man sie reden hört, meint man, eine Frau zu hören. Aber ich würde mein Leben für ihr Recht einsetzen, sich nicht rasieren zu müssen.
  • Georgien präsentierte einen tollen Song und in mir den Wunsch, mich einmal richtig von der Frau vermöbeln zu lassen. Toll.
  • Serbiens Sängerin fegte mit 300 Pfund ohne Knochen über die Bühne, fit kann man nämlich auch fett sein.
  • Was macht eigentlich Arabella Kiesbauer? Sie macht den ESC und ist immer noch schrecklich unbegabt, kann aber fließend und gut Englisch.
  • Und Barbara Schöneberger sah aus wie eine gefaltete Papierserviette für Senioren.
  • Europa besteht aus immer mehr Ländern. Jetzt ist schon Australien dabei... Vielleicht wird aus dem ESC ein WSC, ein World Song Contest... Ich freue mich schon auf den Wertung des Iran: "Israel 12 Points..."
Nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Isch schwör...

Freitag, 22. Mai 2015

"Es kotzt mich an..."

von Iris Nicole Masson...

Ich bin weder in die nationalistische noch islamophobe Ecke zu stellen, und mitnichten empfinde ich Fremdenhass – um dies ein für alle Mal klarzustellen !!


Im Gegenteil: Ich selbst habe mich nahezu 20 Jahre in der Weltgeschichte herum getrieben und mich stets als Gast empfunden, verhalten und erst recht entsprechend Benommen – ohne  jemals auch nur eine einzige Lire, einen Franc, einen Peso, einen Dollar (oder was auch immer für eine Währung) an Finanz-Hilfe oder anderweitiger Integrationszuwendung von meinem jeweiligen Gastland zu erbitten geschweige denn Einzufordern. (nie auch nur wäre ich auf solch eine Idee gekommen … .)


Wenn ich jedoch auf all den Flüchtlingsbooten überwiegend junge, kräftige, agile, gut genährte, modern gekleidete Männer sehe, die ihre Frauen, Mütter, Großmütter, Schwestern und Töchter der Vergewaltigung, der Abschlachtung, Folter, Erniedrigung und Demütigung sowie dem Elend, Entsetzen, der Armut und lebenslangen Traumatisierung daheim ausgeliefert sehe, anstatt sie zu schützen, anstatt sie und ihr Heimatland zu verteidigen oder für menschenwürdige Zustände sowie für dessen Wiederaufbau zu sorgen, und sie zudem sich beschweren höre über ihre angeblich nicht standesgemäße Unterbringung, die ihre einstige Heimstatt bei weitem übertreffen dürfte, dann stelle ich mir Fragen.

Fragen wie etwa (nach dem Grund oder dem Warum) für:

► die Bevorzugung dieser Männer, für die Alten- und Vereinsheime sowie Turnhallen zwangsgeräumt werden (während deutsche Obdachlose bzw. deutsche Studenten im Stich gelassen werden)
► die unkontrollierte Aufnahme eben dieser jungen Männer, vielfach ohne Identität, die durchaus IS-Kämpfer auf Abruf sein könnten
► Länder initiierte Vorschläge bzw. bereits teilweise praktizierte Zwangsenteignungen privaten Wohneigentums zur Unterbringung vonstatten gehen
► Gelder für den Aufkauf von (Vier-Sterne-)Hotels für Flüchtlinge, derweil Deutsche unter Brücken schlafen müssen
► den vermeintlichen Flüchtlingen auf Staatskosten Bordellbesuche (nach Vorschlag eines Pastors) finanziert werden sollen
► den vermeintlich Vertriebenen Millionenbeträge für Studien-Stipendien zur Verfügung gestellt werden sollen, da doch Deutschland nur vorübergehendem Aufenthalt als Notkompensation dienen soll
► für die die ohnehin exorbitant verschuldeten Kommunen in den Bau von Heimen de Luxe Millionen investieren
► der sprunghaften Zunahme von Vergewaltigungs-, Einbruchs-, Gewalt-, Tötungs- und Diebstahls-Delikten von zwar nachweislich muslimischen Tätern, indes der Öffentlichkeit vorenthaltenen Ethnie – in ganz Europa
► dem Schweigen diesbezüglich sämtlicher staatlicher Organe aufgrund “political correctness” bzw. gar von Polizisten eingeräumter so genannter Maulkorb-Verordnung …

Man darf mir durchaus abnehmen, dass ich meiner journalistischen Sorgfaltspflicht insofern bemüht bin nachzukommen, als ich meine Informationen nicht irgend welchen obskuren (hetzerischen oder nationalistischen, einseitig orientierten oder oberflächlich seichten) Quellen entlehne. Vielmehr entstammen sie regionalen, überregionalen, nationalen wie internationalen Tatsachenberichten.

Gleichlautend aber dienen sie alle dem Behuf: Stellst du Fragen, sprichst du die Wahrheit, so bist du ein Volks(ver)hetzer, Nazi, Nestbeschmutzer, Verschwörungstheoretiker, Spinner, Pegida, Fremdenhasser, Islamophobist etc.

Der von mir hoch geschätzte ehemalige Niedersächsische Justizminister Christian Pfeiffer (heute Leiter des Kriminologischen Forschungs-Instituts für Niedersachsen), den ich die Ehre hatte, anlässlich einer seiner Vortrages zu interviewen, um hernach mit ihm ein langes, privates Gespräch zu führen, steht für den zentralen Befund, dass unter muslimischen Jugendlichen – allerdings nur unter den männlichen – die Gewalttätigkeit mit zunehmender Bindung an den Islam wachse. “Je gläubiger sie sind, umso weniger empfinden sie sich selbst auch als deutsch. Gleichzeitig nehmen mit der Religiosität auch die Akzeptanz von Macho-Verhalten, der Kontakt zu kriminellen Freunden und die Nutzung gewalthaltiger Medien zu.”

Unter christlichen Jugendlichen sei der Trend umgekehrt: Je religiöser, desto weniger neigen diese dazu, Gewalt anzuwenden.
(Quelle: DIE ZEIT vom 8. Juni 2010)

Mit der zunehmenden Bitte und auch inzwischen als Forderung in Gesetze zu gießender Unterbringung von Flüchtlingen in zwangsrekrutierte Privatunterkünfte geht die Argumentation einher, dies nach dem Zweiten Weltkrieg allgemein so gehandhabt zu haben. Übersehen wird dabei, dass seinerzeit die Flüchtlinge unserem, dem jüdisch-christlich geprägten Abendland entstammten.

Wer von Euch würde – in Anbetracht der Bilder über binnen kürzester Zeit verwüsteter, verdreckter, zerstörter, vermüllter, vollgeschissener und somit wertgeminderter, aber für die Flüchtlinge vormals gepflegt bereitgestellter Wohnungen, Gärten und Höfe – den “Zuwanderern” seine eigenen privaten Räumlichkeiten zur Verfügung stellen ??

Und wenn man dann noch weiß, dass diese Kriege mit ihren ihnen zugrunde liegenden und aus ihnen folgernden Völkerwanderungen geplant und verursacht werden von den “Mächtigen” zwecks NWO geschuldeter Destabilisierung Europas und dessen aufgeklärter sprich aufmüpfiger Völkerschaften – dann weiß man, was die Uhr geschlagen hat!!

Ich wage es auszusprechen, was ich denke, sehe, höre und erfahre! Punkt.
Ich wage zu publizieren, was andere im Zuge ihres journalistischen Nuttentums unter der Decke halten.
Ich habe erst nach meiner endgültigen Rückkehr nach Deutschland mein Land, meine Kultur, meine Werte und erst recht meine Sprache lieben gelernt – und nur weil ich national fühle, bin ich noch lange nicht nationalistisch.

Ich wäre nie auf die Idee gekommen, meinem jeweiligen Gastland meine Kultur, meine Kleidung oder meine Rechtsauffassung zu oktroyieren.

Und dies erwarte ich auch von denjenigen, die hier leben wollen:
Ich will hier kein Kopftuch, keine Burka, keine Polygamie, keine Abgrenzung, keine Sonderstellung, keine Verbote meiner christlichen Symbole zugunsten islamischer.
Ich will hier keine Zwangsheirat, keine Kinderheirat.
Ich will hier keine Unterdrückung von Frauen.
Ich will hier kein Machotum, keine männliche Dominanz.
Ich will hier keine Rufe vom Minarett, keine Sittenpolizei.
Ich will hier keine Diskussion, ob Weihnachten nun “Winterfest”, ob Ostern nun “Eierfest” heißen soll oder ob der Name “Sankt-Martin-Kindergarten” die Gefühle unserer ausländischen Mitbürger verletzen könnte.

Und schon gar nicht kann ich auch nur das leiseste Nachdenken darüber gutheißen, ob man nicht die Scharia in überwiegend von Muslimen frequentierten Wohngebieten zulassen sollte – ebenso wenig wie die Schließung von Hallen- oder Schwimmbädern an für ausschließlich Musliminnen vorbehaltenen Badetagen sowie die generelle Absage an Klassenfahrten, weil einige Musliminnen nicht teilnehmen dürfen!

Und noch eines muss ich loswerden: Es kotzt mich an, dass inzwischen nicht mal mehr der Reiter benannt werden darf, sofern es ein muslimischer war, der das Ross von Vergewaltigung oder Raubmord geritten hat.

erschienen auf Journalistenmatch

Donnerstag, 21. Mai 2015

Beliebteste Lügen der Neo-Nazis...

erschienen im Focus...

Rechtsextremisten bauen auf die Unwissenheit dummer Wähler und tumber Mitläufer. Historische Fakten werden verdreht und verklärt. Zwar sind die braunen Thesen längst eindeutig widerlegt, doch in manchen wirren Köpfen leben sie leider weiter. Das sind die beliebtesten Lügen der Neonazis.






1. Der Massenmord an den Juden war logistisch nicht machbar

Der britische Historiker Antony Beevor nennt in seinem Standardwerk „Der 2. Weltkrieg“ die „wichtigsten Voraussetzungen für das reibungslose Funktionieren des Fließbandes“ Massenmord: Geheimhaltung und Täuschung. In Kombination mit einer „unaussprechlichen Grausamkeit“ sei es daher „einer winzigen Gruppe von Tätern gelungen, drei Millionen Opfer in die Falle zu locken, die einfach nicht glauben konnten, dass es in Europa, der angeblichen Wiege der Zivilisation, Vernichtungslager gab.“

So gelang es in Treblinka einer Belegschaft von 25 SS-Leuten und um die 100 ukrainischen Wachleuten in nur 13 Monaten etwa 800.000 Juden zu töten. Wie viele Menschen in Auschwitz-Birkenau den Tod fanden, ist nie restlos zu klären. Die offizielle Gedenkstätte geht von 1 bis 1,5 Millionen Ermordeten aus. Als die Sowjets die Menschenvernichtungsmühle am 27. Januar 1945 befreiten, fanden sie neben den gesprengten Überresten der vier Krematorien 348.820 Herrenanzüge und 836.255 Damenkleider sowie Berge von Kinderbekleidung, Brillen und Prothesen.

2. Hitler gab nie den Befehl für den Massenmord an den Juden

Für Holocaust-Leugner ist der Umstand, dass es keinen schriftlichen Befehl Adolf Hitlers zum Völkermord gibt, ein beliebtes Totschlagargument: Eine derart großangelegte Aktion sei doch in Nazi-Deutschland ohne offizielle Anordnung des Führers völlig ausgeschlossen gewesen.

Dabei hat Hitler aus seinem Hass gegen die Juden nie einen Hehl gemacht. Schon im Mai 1923 verkündete er bei einer Rede in München, dass „der Jude das Ebenbild des Teufels“ sei und „das Judentum Rassentuberkulose der Völker“. Vor dem Reichstag kündigte er am 30. Januar 1939 erstmals „die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa“ für den Kriegsfall an.

Und im Protokoll der Wannsee-Konferenz, auf der im Januar 1942 die „Endlösung der Judenfrage“ bürokratisch durchgeplant wurde, heißt es: „Mit Genehmigung durch den Führer“ sollten die Juden „im Osten in geeigneter Weise zum Arbeitseinsatz kommen“, wobei ein „Großteil durch natürliche Verminderung ausfallen wird“.

3. Deutschland wurde von der Sowjetunion in den Krieg gezwungen

Neben der Leugnung des Holocausts die beliebteste Lüge der Ewiggestrigen: Deutschland sei von der hochaufgerüsteten Sowjetunion in den Krieg gezwungen worden, das NS-Regime mit seinem Präventivschlag am 22. Juni 1941 nur einem Angriffskrieg von Josef Stalin zuvorgekommen. „Der Führer rettete Europa vor bolschewistischer Invasion“, jubelte das NS-Propagandablatt „Völkischer Beobachter“ acht Tage nach dem Start der Operation „Barbarossa“.

Dabei rechnete Hitler überhaupt nicht mit einem sowjetischen Angriff. Stalins Truppen hatten beim Winterkrieg gegen Finnland überraschend empfindliche Verluste erlitten. Für einen Angriff auf Deutschland fehlten Stalin zu diesem Zeitpunkt die militärischen Mittel.

4. Die Juden streben nach der Weltherrschaft

Die Nationalsozialisten verwiesen stets auf die Protokolle der Weisen von Zion, die bis heute fester Bestandteil antisemitischer Verschwörungstheorien sind. Demnach hätte sich eine Gruppe von jüdischen Strippenziehern gegen Ende des 19. Jahrhunderts zusammengefunden und einen Plan entwickelt, die Macht der Nationalstaaten zu unterwandern. Die Weisen von Zion wären demnach die treibende Kraft hinter fast allen Revolutionen, Krisen und politischen Umstürzen der Neuzeit.

Als die Protokolle 1921 vom „Times“-Journalisten Philip Graves als Fälschung aufgedeckt wurden, war ihre Wirkung trotzdem nicht mehr aufzuhalten. Auch das Urteil eines Schweizer Gerichts, das sich von 1933 bis 1935 mit dem Dokument auseinandersetzte und es als „Schundliteratur“ abstempelte, verhallte ungehört. 

(Anm. der Red.: Heute fester Bestandteil linker Antisemiten, die Israel unter dem Deckmantel des Antizionismus angreifen)

5. Hitler führte die Wirtschaft aus der Krise

Ausschlaggebend für den dauerhaften Rückgang der Arbeitslosigkeit waren nicht das Arbeitsbeschaffungsprogramm, mit dem sich das NS-Regime gerne brüstete, und das aus Weimarer Zeiten stammt, sondern die massive Aufrüstung der Reichswehr. Dieser Ausweg aus der Weltwirtschaftskrise wurde jedoch komplett auf Pump finanziert. „Ohne den Kriegsausbruch im Jahr 1939 wäre Deutschland schon bald darauf bankrott gewesen“, betont Magnus Brechtken vom Institut für Zeitgeschichte in München und Berlin.

6. Frauen waren zur NS-Zeit hoch geschätzt

Von einer Hochschätzung der Frauen im Nationalsozialismus kann keine Rede sein. Dies zeigt ihre verschwindend geringe Mitgliederzahl in der NSDAP, die 1933 bei fünf Prozent lag. Per Gesetz mussten Frauen für Männer ihre Arbeitsplätze räumen. Da Emanzipation als eine Erfindung des „jüdischen Intellekts“ galt, durfte sie auch nicht mitbestimmen. Sie sollten sich unterordnen und in ihrer Mutterrolle zum Wohle der „Volksgemeinschaft“ aufgehen. „Letztlich betrachtete das NS-Regime Frauen nur als Gebärmaschinen“, bringt es der Historiker Bernd Sösemann auf den Punkt.

7. Hitler beseitigte die Kriminalität

Um den Mythos von Sicherheit, Recht und Ordnung zu bestärken, manipulierten die Nationalsozialisten die Statistiken. Im Überwachungsstaat Deutschland kontrollierten ohnehin nicht nur Polizei, Gestapo und Blockwarte die Bürger. Aus Angst, denunziert zu werden, kontrollierten sich die Menschen sehr stark selbst. „Es herrschte eine Struktur der Überwachung und der Furcht“, erklärt der Historiker Magnus Brechtken. Deshalb hätten viele Menschen manches nicht getan, was sie vielleicht in einer freien Gesellschaft getan hätten – und das schließe auch Gesetzesbrüche mit ein.

http://www.focus.de/wissen/mensch/nationalsozialismus/ob-auschwitz-oder-kriegserklaerung-das-sind-die-beliebtesten-luegen-der-neonazis_id_4694398.html

Mittwoch, 20. Mai 2015

Tagesschau und Spiegel... Judenhass oder nur eine Nachricht

von Thomas Heck...


Die Feierlichkeiten für 50 Jahre deutsch-israelische Freundschaft sind zu Ende gegangen, die Krokodils-Tränen anlässlich 70 Jahre Kriegsende in Europa sind gerade getrocknet. Und es wächst die bittere Erkenntnis, dass sich Deutschland bei Israelis wachsenden Beliebtheit erfreut. Umgekehrt wächst der Judenhass aus einer seltene Melange von Links- und Rechtsradikalen, Muslime und sonstigen Gutmenschen. 


Nun kann die Tagesschau und Spiegel nach Einhalt einer verlogenen Schamfrist wieder auf den wahren Feind einschlagen: Nämlich Israel...


Anlass ist eine Meldung, wonach Palästinenser nicht mehr die israelischen Buslinien in den besetzten Gebieten benutzen dürfen. Nach Anschlägen auf israelische Bürger, gefeiert von der palästinensichen Seite, eine logische Maßnahme.

Die Tagesschau meldet auf Facebook: "Israel verbannt Palästinenser aus Bussen: Palästinenser aus dem Westjordanland dürfen ab sofort keine regulären Buslinien mehr zusammen mit Israelis nutzen. Das ordnete das Verteidigungsministerium aus Sicherheitsgründen an."

Kein Hinweis, dass es sich ausschließlich auf die besetzten Gebiete bezieht. Diese Vereinfachung, ich nenne es Lüge, schürt Antisemitimus der übelsten Sorte, wie man auf den Facebook-Seiten der Tagesschau eindrucksvoll nachlesen kann. Da kriecht der judenhassende Pöbel aus seinen Löchern und wütet und die Tagesschau wundert sich über die Reaktionen, verweist politisch korrekt auf ihre Netiquette, lässt den Mob aber agieren.  Und das von einem Sender, der es schafft, bei Gewalttaten von Ausländern in Deutschland mit Bezug auf den Pressekodex deren Nationalität zu verschleiern und durch extrem einseitige Berichterstattung des Nahost-Konfliktes den Staat Israel zunehmend aber schleichend und kaum wahrnehmbar zu kriminalisieren und zu delegitimieren.

Nachdem die Admins der Tagesschau mit dem Löschen der antisemitischen Kommentaren nicht mehr hinterherkamen, wurde kurzerhand der ganze Thread gelöscht. 

Der Spiegel ist da deutlicher und fragt: "Vorsichtsmaßnahme oder Rassismus". Das Resultat ist das gleiche: Judenhass. Und Tagesschau und Spiegel machen sich mitschuldig. Mit Vorsatz. Denn anstatt die Meldung ordentlich zu hinterfragen und zu recherchieren, wird mal schnell eine Meldung rausgehauen. 

Letztes Update: Premierminister Netanyahu hat die Regelung gekippt. Viel Lärm um Nichts. Ob sich die Presse beim nächsten getöteten Israeli genauso engagiert? Ich bezweifle das.



Montag, 18. Mai 2015

Frauen und Kinder zuerst

Von Rebecca Bellano...



„Aber das darf man ja nicht laut sagen.“ Dieser Satz hat derzeit Konjunktur in Deutschland. Anlass: An immer mehr Orten sollen demnächst Unterkünfte für Asylbewerber entstehen. Auf dem Rapsfeld, das an ein Wohngebiet der Mittelschicht grenzt, im Gewerbegebiet einer kleinen Gemeinde, in der alten Schule auf einem Dorf. In die meisten von ihnen sollen keineswegs Familien aus Syrien oder dem Irak ziehen, häufig ist bereits vorab die Rede davon, dass dort beispielsweise 50 alleinstehende Männer einziehen sollen, überwiegend Afrikaner. Energiegeladene, Testosteron-gefüllte Männer mitten in einem abwechslungsarmen Umfeld? Kann das gutgehen? „Aber das darf man ja nicht laut sagen!“



Während bürgerliche Kreise sich diesen Satz gegenseitig immerhin noch zuraunen, scheinen ihn einige schon längst verinnerlicht zu haben. Interessanterweise sind es genau jene Gruppe, die eigentlich die Interessen eben jener vertreten sollten, die angesichts der derzeitigen Entwicklung zu kurz kommen: Frauen und Kinder. Oder hat Unicef in letzter Zeit laut aufgeschrien und gefordert, dass die wenigen Asylplätze in Europa für die Schwächsten der Schwachen reserviert werden sollten? Während Deutschlands Frauenrechtlerinnen für eine Frauenquote in Aufsichtsräten kämpfen, von der vielleicht 300 Akademikerinnen profitieren, scheint es ihnen egal zu sein, dass weibliche Kriegsflüchtlinge aus dem Irak und Syrien mit ihren Kindern in überfüllten Aufnahmelagern in der Türkei, Jordanien, dem Libanon vor sich hinvegetieren, während starke männliche Afrikaner sich illegal auf Booten übers Mittelmeer begeben, um hier die Asylplätze zu belegen. Dabei wären sie von allen am ehesten in der Lage, für Veränderungen in ihren Heimatländern zu streiten.

Frauen und Kinder zuerst! Dieser Satz gewinnt angesichts der Situation auf den Schleuserbooten neue Bedeutung. War früher damit gemeint, dass Frauen und Kinder im Falle eines Schiffsuntergangs zuerst auf die Rettungsboote durften, sind sie es jetzt, die – sofern sie sich überhaupt einen Platz auf den Booten erkaufen konnten – zuerst über Bord geworfen werden, wenn Lebensmittel und Wasser knapp werden. 


Frauen und Kinder zuerst? Offenbar ist es heutzutage altmodisch, derartige Auffassungen zu vertreten. Die Frauenrechtlerinnen von heute kämpfen lieber für Quoten, nicht für so banale Dinge wie das Überleben. Die Kinderschützer von heute? Ja, die schweigen ganz.


Erschienen auf Journalistenwatch


Mittwoch, 13. Mai 2015

Was das Kopftuch bedeutet

von Uta Glaubitz...

Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts dürfen Lehrerinnen in Deutschland Kopftuch tragen. Doch das ist kein Zeichen religiöser Toleranz. Das Kopftuch ist das Symbol der Unterwerfung der Frau unter den Mann und des Individuums unter die Gemeinschaft. Es ist ein Zeichen dafür, dass die deutsche Schule bis auf weiteres religiöse Intoleranz zu akzeptieren hat.




Der Islam ist intolerant: Selbst in seiner gemäßigten Version erlaubt er keinen Religionsaustritt und keinen Religionswechsel. Nicht zufällig werden Angehörige anderer Religionen auf der ganzen Welt im Namen des Islams diskriminiert, drangsaliert, gekreuzigt und enthauptet. Das ist kein „falsch verstandener Islam“, wie man es gern verniedlichend interpretiert. Das ist der Islam, wie er sich derzeit auf diesem Planeten zeigt.

Natürlich sind die Funktionäre der deutschen Islamverbände keine IS-Mörder. Und dennoch verbindet sie die Mission, islamische Vorstellungen gegen westliche Werte durchzusetzen. So bekannte sich Ayyub Axel Köhler, der ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, zum Kopftuch und dazu, muslimische Eltern zu unterstützen, ihre Töchter vom Sportunterricht abzumelden. In seiner Publikation über die Gesellschaftsordnung des Islams schreibt Köhler, die Staatsform Demokratie sei dem Islam fremd. 

Damit hätte alles gesagt sein können. Köhler nutzt – wie unter muslimischen Hardlinern nicht ganz unüblich - Demokratie und Rechtsstaat dafür, Rechtsstaat und Demokratie zu untergraben. Mitsamt seinem Verband, der trotz des pompösen Namens nur einen kleinen Teil der Muslime in Deutschland repräsentiert. Unter normalen Umständen würde man ihn sicher nicht an einen großen Tisch mit deutschen Ministern bitten. So wie man es auch nicht mit anderen Demokratiefeinden tut.

Der neue Vorsitzende des Zentralrats heißt Aiman Mazyek. Wikipedia gibt seinen Beruf als „Medienberater“ an. In dieser Funktion hat Mazyek bereits die Verleihung eines Preises an den dänischen Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard kritisiert. Folgerichtig demonstrierte er nach den Morden an den Charlie-Hebdo-Satirikern in Paris auch nicht gegen den weltweiten islamischen Wahn. Sondern rezitierte Koransuren an der französischen Botschaft in Berlin. Einige verschleierte Türkinnen schwangen rote Fahnen mit Mondsichel dazu. Nicht nur ich frage mich, warum dieser Islamfunktionär deutsche Medien berät.

Vermutlich hat es mit der Vorstellung zu tun, Frauen und Mädchen trügen das Kopftuch in Deutschland - zumindest eventuell - freiwillig. Doch das missversteht die Grundidee des Islams: Die islamisch geprägte Kultur kennt keine Freiwilligkeit. Sie kennt nur Unterwerfung. Was bereits der Name der Religion sagt. Islam heißt nicht Frieden. Islam heißt Unterwerfung: unter den Willen des Vaters, des Clans, der Gemeinde. Ein Islamvertreter, der sagt „Das Mädchen trägt das Kopftuch freiwillig“ meint „Das Mädchen hat eingesehen, dass es besser ist, sich dem Willen des Vaters zu unterwerfen.“

Wer das bezweifelt, kann fragen: „Ist die Freiheit des Mädchens wichtiger als der Wille des Vaters?“ Darauf erhält man langatmige und auch blumige Antworten. Die Essenz lautet, die Gemeinde habe versucht, zwischen Vater und Tochter zu vermitteln - und bei den Deutschen gäbe es schließlich auch Probleme. Oder so ähnlich. Außen vor bleibt, dass es ausschließlich muslimische Väter sind, die ihre Töchter im schlimmsten Fall umbringen, wenn sie sich nicht ihren Vorstellungen beugen. 

Ein Werkzeug, westliche Werte zu unterlaufen, sind Klagen an deutschen Gerichten. Dabei sind Schulthemen besonders beliebt. Denn durch die Schule muss jedes Kind. Muslimische Jungen klagen, dass die Schule ihnen Gebetsräume zur Verfügung stellen muss. Damit legen sie die Grundlage dafür, türkische oder syrische Mitschüler anzupöbeln, wenn sie nicht fünfmal am Tag demonstrativ beten. Muslimische Mädchen klagen, dass sie in Vollverschleierung zur Schule kommen dürfen. So können sie irakische oder afghanische Mädchen mobben, wenn sie unverschleiert auf die Straße gehen. Man darf annehmen, dass islamische Gemeinden und Verbände hinter Klagen wie diesen stehen. 

Was soll mit den Mädchen geschehen, die in Berlin und Duisburg morgens verschleiert aus dem Haus gehen und das Kopftuch an der nächsten Straßenecke ablegen, um normale Schülerinnen zu sein? Fortan wird das Kopftuch der Lehrerin ihnen jeden Tag sagen: „Ich bin auf Seiten deines Clans. Ich habe mich bereits unterworfen. Und auch du wirst dich unterwerfen.“

In 35 Jahren wird fast jeder zehnte Deutsche – zumindest auf dem Papier - ein Moslem, eine Muslima sein. Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts werden überdurchschnittlich viele davon in den Schuldienst gehen.

Eine besondere Rolle dabei spielen die Konvertitinnen. Diese neigen erfahrungsgemäß zur extremen Auslegung ihrer Botschaft. Auch sie werden häufiger Lehrerinnen werden. So können sie auch deutschen Mädchen die islamische Botschaft nahebringen: „Seht her, ich habe christliche Eltern, aber auch ich habe mich unterworfen.“

Um das Leben in Deutschland mit islamischem Geist zu durchdringen, wird es neben mehr Lehrerinnen mit Kopftuch auch mehr Mitarbeiterinnen mit Kopftuch in der Schulbehörde, im Bauamt und generell in der Verwaltung geben. Und natürlich mehr Anwältinnen mit Kopftuch. Sie werden klagen für islamische Zentren, Moscheen, Koranschulen und ausländische muslimische Institutionen, die ihren Einfluss in Deutschland absichern und ausbauen wollen. 

Sie werden klagen für muslimische Eltern, die ihren Töchtern verbieten, mit auf Klassenfahrt zu gehen, und sie stattdessen in der „Heimat“ verheiraten wollen. Sie werden klagen gegen deutsche Theater und deutsche Verlage, falls diese nicht schon freiwillig auf ihre Freiheit verzichtet haben und nicht längst damit beschäftigt sind, jeden Anschein der Islamkritik zu vermeiden - genauso wie Comedians oder Latenight-Talker. 

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ging die Frage um, ob auf Lehrerinnen mit Kopftuch etwa Richterinnen mit Kopftuch folgen. Man könnte weiter fragen, warum es beim Kopftuch bleiben sollte. Denn das Kopftuch ist im Grunde nichts anderes als Niqab, Tschador oder Burka. Nur der Grad der Frauen-Erniedrigung variiert. 

Das Kopftuch-Urteil des Bundesverfassungsgerichts basiert auch auf einer „Studie“ der DITIB, der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion. Das ist die Religionsbehörde der Türkei, die direkt dem Ministerpräsidenten untersteht. Sie vertrieb hierzulande bereits Islamfibeln, aus denen hervorging, dass Frauen nicht alleine reisen und Ehefrauen geschlagen werden dürfen. 

Die Floskel „Der Islam gehört zu Deutschland“ bedeutet im Moment, dass der lange Arm Erdogans bis ins Bundesverfassungsgericht reicht. Er reicht auch in jedes deutsche Klassenzimmer. Sein Segen lautet: „Sei eine gute Muslima. Geh hin, und werde Kopftuchträgerin an einer deutsche Schule.“ Sehr viele Deutsche sind über diese Entwicklung empört. Auch muslimische.


Deutschland entmannt sich selbst

von Thomas Heck...

Die Linken haben es geschafft. Mit Hilfe von Politikern aller Parteien, die sich mitschuldig gemacht haben. Sie haben Deutschland entmannt, seine Sicherheitskräfte soweit gehemmt, dass diese faktisch nicht mehr handlungsfähig sind. Wir merken das schmerzlich an der aktuellen BND-Diskussion und auch die Bundeswehr ist in aller Munde, doch nicht so, wie sie es verdient hat.

Jeder Staat benötigt eine Armee, eine Polizei und einen Geheimdienst als verlängerter und ausführender Arm der Exekutive. Wer das negiert, outet sich für mich schon per se als Landesverräter. Und so ist es doch offensichtlich, wenn Hans-Christian Ströbele aus seiner Familiengruft klettert, sein Altenteil aufs Fahrrad schwingt und jedes Mikrophon anknabbert, welches sich zeigt, sobald es um den BND geht, dass es ihm nicht um die Bürgerrechte deutscher Staatsbürger sorgen, die er sowieso verachtet, sondern er wittert Morgenduft. Die Gelegenheit, den Dienst aus dem Weg zu räumen, der ihm schon lange ein Dorn im Auge unter seinen buschigen Augenbrauen ist. Da nutzt er jede Gelegenheit, Deutschland zu schwächen. Dies tat er schon, als Terroristen-Anwalt, wo er seine Sympathie für die Mörder von Buback und Schleyer nicht verleugnen konnte und wollte. Ich verstehe nicht, warum auf diesen Feind unsere Demokratie überhaupt gehört wird. Der Mann ist 75, soll das wie bei Alt-Kanzler Helmut Schmidt, 96, noch 24 Jahre weitergehen? Danke, aber nein danke.


Ärgerlich ist ja nicht sein Engagement, wozu er jegliches Recht hat, höchstens verachtenswert. Ärgerlich ist das schwache Auftreten der Regierung und der Geheimdienstverantwortlichen, die sich wegducken, Angst zeigen, sich weigern, Verantwortung zu übernehmen und letztlich für die Aufgabe der Geheimdienste nicht hinreichend werben und diese Leute im Regen stehen lassen. Obwohl bei der aktuellen Meinung der Bevölkerung auch nicht notwendig ist, die sich für das Skandälchen BND/NSA weitestgehend nicht interessieren, ich hoffe, weil sie um die Wichtigkeit wissen.

Denn es ist schon schwer zu vermitteln, dass in schwierigen und schwer überschaubaren Lagen weltweit, das einzige Mittel der Informationsbeschaffung immer mehr beschnitten wird. So wurde jetzt die Verbindung zur NSA gekappt, die uns mit wertvollen Informationen versorgte. Angesichts hundertausendfacher Einwanderung aus Ländern mit zweifelhaften Ruf, um es einmal diplomatisch zu formulieren, auf Aufklärungsergebnisse zu verzichten, was dazu führt, dass man gar nicht mehr weiss, wer da einmarschiert, ist an Dummheit nicht zu überbieten.

Und wir lassen uns immer mehr einlullen von selbst ernannten Experten, ohne uns zu fragen, was diese Leute mit ihrer Agitation bezwecken. Glauben Sie, die Diskussion um das G36 ist entstanden, weil die Waffe schlecht ist? Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen, die Waffe ist seit gut 10 Jahren bei der Bundeswehr im Einsatz und wird weltweit auch von Spezialeinheiten eingesetzt. Beschwerden aus der Truppe habe ich nicht gehört. Doch wenn man aus politischen Gründen unseren Soldaten in Afghanisten schwere Feuerunterstützung aus Angst vor Kolleteralschäden verweigert, so darf man sich nicht wundern, dass Soldaten in stundenlange Feuergefechte verwickelt werden, wo jede Waffe erhitzen und die ballistischen Eigenschaften verändern würde.

Die Bundeswehr ist sowieso nicht mehr auf die Gefahren in der Welt eingerichtet. Denn die Verteidigungsminister der letzten 20 Jahre haben es für weise befunden, die Armee in ein bewaffnetes technisches Hilfswerk umzubauen und die originäre Aufgabe der Bundeswehr sträflich zu vernachlässigen: die Landesverteidigung. Da haben alle, von der Leyen inklusive, ganze Arbeit geleistet. Strucks markiger Spruch, dass Deutschland am Hindukusch verteidigt wird, war damals genauso dumm und falsch wie heute. Die Bundeswehr dient deutschen Interessen und wird da eingesetzt, wo es deutschen Interessen dient. Nicht mehr und nicht weniger. Angesichts russischen Hegemonialstrebens merken mir langsam, was für ein Problem wird überhaupt haben.

Es gilt, bei der täglichen Diskussion genauer hinzuschauen und den angeblichen und selbsternannten Hütern der Demokratie, kritisch deren Motive zu hinterfragen und auch deutlich anzusprechen. Und wenn ein Gregor "IM Notar" Gysi mal wieder die NSA anprangert und Ströbele sich vor Mikrofone drängt, seien Sie gewiss, denen geht es nicht um  unser Wohl. Ganz im Gegenteil. Die wehrhafte Demokratie und der Westen soll geschwächt werden. So war es schon immer, doch heute sitzen diese Leute in Untersuchungsausschüssen und entscheiden über unsere Sicherheit? Da wird mir speiübel. 

Montag, 11. Mai 2015

Zuviel Koks, Herr Wecker?

von Thomas Heck...


Jetzt, wo Grass tot ist, brauche ich einen neuen Dummschwaller. Und den Posten übernimmt Konstantin Wecker. Seine Gedenkschrift zum 8. Mai ist nicht lesenswert, doch bedenklich. Ich bin überzeugt, das Wort "Jude", "Weltjudentum" oder "Finanzjudentum" hat er beim Querlesen mal schnell ersetzt, aber es klingt immer noch mit. Konstantin Wecker traut sich noch nicht, die Worte auszusprechen. Das muss er noch lernen. Bis jetzt schreibt er nicht nur grässliche Lieder, jetzt schreibt er noch gräSSliche Texte. Doch lesen Sie selbst und erkennen Sie, dass Koks und Schreiben eine denkbar schlechte Kombination sind:



Liebe Freunde,


viele haben mich in den letzten Tagen nach meinen Gedanken und Gefühlen zum 8. Mai 1945 gefragt, zum Ende des Dritten Reichs nach einem Krieg, der noch viel furchtbarer als der Erste Weltkrieg gewesen war. Hatte der Erste Weltkrieg rund 17 Millionen Opfer gefordert (darunter 7 Millionen Zivilisten), so endete der Zweite Weltkrieg mit rund 70 Millionen Toten, darunter rund 35 Millionen Opfer aus der Zivilbevölkerung. "Von Deutschland soll nie wieder Krieg ausgehen" - Das war die wichtigste Lehre nach der Befreiung von Krieg und Faschismus am 8./9.Mai vor 70 Jahren.


Mit dem Historiker Holdger Platta - auch Autor meines Webmagazins „Hinter den Schlagzeilen“ - haben wir eine Stellungnahme zum 8. Mai verfasst. Natürlich kann man hier nur einiges ansprechen, vor allem das also, was uns besonders wichtig erscheint.

Erstens: Es ist von ungeheuer großer Bedeutung, dass dieses Nazi-Regime nicht von einer Bevölkerungsmehrheit an die Macht gewählt worden ist, sondern an die Macht intrigiert wurde, und zwar von sogenannten „Eliten“ des ostelbischen Adels, der Schwerindustrie an Rhein und Ruhr, und von dienstwilligen Finanzleuten und ultrakonservativen Politikern um den Reichspräsidenten Hindenburg herum. Selbstverständlich stehen wir heute nicht vor derselben Situation. Aber auch unsere heutige Demokratie wird mehr und mehr von oben her ausgehöhlt, von Bankern und Spekulanten, von Politikern, die ihnen zu Diensten sind – und die großen Medien schweigen sich gerne darüber aus.

Zweitens: Dass die Weimarer Republik – eine „Republik ohne Republikaner“, wie es später einmal hieß – nach Beginn der Weltwirtschaftskrise im Spätherbst 1929 zunehmend an Rückhalt in der Bevölkerung verlor, lag daran, dass spätestens mit dem katholischen Reichskanzler Brüning (Zentrumspartei) die Zerstörung des Sozialstaates Weimarer Republik begann. Die Demokratie interessierte sich immer weniger für die sozial und ökonomisch gefährdeten Menschen. Also interessierten sich auch immer weniger Menschen für diese Demokratie (an der Spitze Angehörige des sogenannten „Mittelstandes“). Auch in dieser Hinsicht beginnen sich die Bilder zu gleichen, was die heutigen Verhältnisse im Vergleich zu den damaligen betrifft. Seit Jahren gehen in der Bundesrepublik die Wählerzahlen zurück, spätestens seit 2005 – Stichwort „Hartz IV“ – werden Menschen ins äußerste Elend herabreglementiert. Sehen so Rechtsstaat, Demokratie und Sozialstaat aus? Ich glaube nicht. Die Politik in der Bundesrepublik produziert mehr und mehr Verzweiflung und Zweifel an der Demokratie. Wer redet davon? Leider meist nur Pegida und Rechtsnationale, die allerdings den Zusammenhang völlig falsch darstellen und falsche Schlüsse ziehen. Sie sind nicht bereit oder einfach nicht fähig, den wahren Gründen auf die Schliche zu kommen. Statt dessen suchen sie sich die Ärmsten der Armen, um einen Schuldigen zu finden: die Flüchtlinge.

Drittens: Doch nicht nur die Arbeitslosen und Armutsrentner behandelt die offizielle Politik wie den letzten Dreck. Ebenso empörend geht sie, dieses nur als Beispiel, mit Griechenland um. Unter dem Tarnbegriff „Austeritätspolitik“ produziert die EU an der Wiege der europäischen Demokratie Massenelend in unfassbarem Ausmaß, mit Deutschland an der Spitze dieser Politik. Und Wiedergutmachung für erlittenes Unrecht während des Zweiten Weltkriegs – finanzielle Wiedergutmachung, wenigstens das! – verweigert die Bundesrepublik den Griechen mit jämmerlichsten Ausreden und erbärmlichsten Tricks. Sieht so, den Opfern gegenüber, Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit aus? – Nein, Humanität kann ich in dieser Erbärmlichkeit nicht erkennen. Gelernt hat Deutschland aus dem Zweiten Weltkrieg, was Menschlichkeit betrifft, in diesem Bereich gar nichts!

Und als allerletztes und viertens geht mir auch dieses zum Gedenktag 8. Mai durch den Kopf: das Versagen bloß intellektueller Erziehung und Bildung vor und während des Dritten Reichs. Es waren zahlreiche Universitätsstädte, in denen die NSDAP während der Weimarer Zeit zuallererst Fuß fassen konnte. Es waren Akademiker, die zuallererst und in großen Scharen sich einließen auf die NS-Ideologie. Bildung des Herzens, Empathie, Mitmenschlichkeit, das hatte nicht zum Bildungskanon der nazistischen Vorgeschichte gezählt. Schon während des Kaiserreichs nicht, auch nicht während der Weimarer Republik, und schon gar nicht während des Dritten Reichs selbst. Und vergessen wir nicht, liebe Freunde: diese „schwarze Pädagogik“ blieb Erziehungsideologie bis weit in die ersten Jahrzehnte unserer Demokratie hinein (man stelle sich vor: die Prügelstrafe an bundesdeutschen Schulen wurde erst im Jahre 1973 abgeschafft und für die Erziehung in den Elternhäusern erst 1980 unter Strafe gestellt). Doch ohne Frieden in der Erziehung gibt es auch keine friedlichen Menschen. Und das alles bedeutet für mich:

Wer also am 8. Mai dieses Jahres nur rückwärts gerichtet die Unmenschlichkeiten des Dritten Reiches beklagen wird, schwätzt sich über alle Konsequenzen für heute hinweg. Auf der Tagesordnung stehen – als Faschismus-Prävention! – Entmachtung der Soziopathen in Wirtschaft und Politik, endlich wieder Sozialpolitik, die ihren Namen verdient, Schluß mit der brutalen Austeritätspolitik, die ganze Staaten in den Abgrund treibt, Reparationszahlungen, die wenigstens als Geste den Opfern von einst deren Würde zurückgibt, und wieder und wieder, Tag für Tag, auch in allen Erziehungsbereichen warmherzig praktizierte Humanität, die verhindert, daß erneut aus geschundenen Menschen Menschenschinder werden, wie sie das Dritte Reich kannte, wie sie die Weimarer Republik kannte und auch schon das Kaiserreich zuvor.

Wer das nicht begreift an einem 8. Mai, der hat gar nichts begriffen. Wer das an einem 8. Mai nicht ausspricht, der sollte gleich ganz den Mund halten. Wahres zu sagen hätte er nicht.

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Konstantin Wecker