Montag, 25. April 2016

Ich will mich nicht mit dem Islam beschäftigen

von Thomas Heck...

Als Agnostiker bin ich davon überzeugt, dass die Existenz Gottes nicht bewiesen und seine Nicht-Existenz ebenfalls nicht bewiesen werden kann. Die Folge ist, dass ich mir eine Menge Neven erspare, weil ich nicht eine Sekunde über Gott nachdenke, ich verschwende keine Gedanken daran.

Ich diskutiere nicht mit Klerikern über ihren Glauben, gehe nicht in die Kirche, vielleicht mal zu Weihnachten, in eine Synagoge gehe ich, nur wenn ich eingeladen werden. Ich war sogar schon mal in einer Moschee, fand die Klagemauer und die Grabeskirche in Jerusalem beeindruckend.


Dennoch muß ich mich in diesem meinem Heimatland mittlerweile nahezu täglich mit dem Islam beschäftigen, ob er zu Deutschland gehört oder nicht, ob er grundgesetzkonform ist oder nicht. Bei einem Imbiß um die Ecke gibt es halal-Hähnchen, im Kindergarten gibt es kein Schweinefleisch mehr. Im Rathaus Berlin-Köpenick wurden letzte Woche freizügige Fotografien entfernt, weil sich Muslime daran stören könnte. Ehrlich, wenn Fotografien bislang selbst für Minderjährige und Kinder kein Problem waren, warum sollten Sie jetzt für Muslime ein Problem sein? 

Wenn ich an exponierten Orten in Berlin unterwegs bin, registriere ich Kopftücher und muslimisch aussehende Männer und versuche zu erfassen, ob sich vielleicht unter der Kleidung  Sprengstoffgürtel befinden. Ich sehe überall Kopftücher und zunehmend vermummte Frauen.

Warum muss ich mich zunehmend mit einem Islam beschäftigen, der mich nicht interessiert?  Ich will mich damit nicht beschäftigen... Punkt.


CarCredit der Santander Consumer Bank

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