Donnerstag, 11. Januar 2018

Schluss mit der #MeToo-Hysterie

von Thomas Heck...

Ich hatte gehofft, dass sich bei dieser unsäglichen #MeToo-Bewegung endlich mal prominente Kritiker finden würden, um mit dieser Hetzjagd endlich aufzuräumen, bei der normale Männer auf die gleiche Stufe mit Vergewaltigern und Gewalttätern gestellt werden. Denn es kann nicht angehen, dass ein Blick oder ein Berühren des Knies vor 15 Jahren, ein unpassendes Kompliment oder eine verbale Anzüglichkeit mehr gesellschaftliche Ächtung erfährt, als der kulturell begründete tausendfache Mißbrauch oder Massenvergewaltigungen, der noch von Linken und Grünen mit fadenscheinigen Aussagen und hanebüchenden Begründungen legitimiert wird.  Und der Unterschied ist die der Tat zugrundeliegende Gewalt und die Möglichkeit einer Frau, sich einer Situation entziehen zu können oder nicht.



Nur konnte diese Kritik nicht von alten weißen Männern wie mir erfolgen, unterliege ich mit meinen männlichen Schicksalsgenossen dem alltäglichen feministischen Rassismus der Gegenwart, allerdings mit dem Unterschied, dass wir nicht rumheulen, sondern ein Nein als ein Nein akzeptieren. Nein, diese Erkenntnis musste von den Frauen selbst kommen. Es wird Zeit, wieder Normalität in das Verhältnis von Männer und Frauen zu bringen, welches in der Gegenwart vergiftet wurde, wo die Diskussion von Frauenquoten in Führungsebenen und Genderfragen bestimmt wird, von Frauen, denen es um Macht und Einfluss geht und wahrlich nicht um Gleichberechtigung oder etwa um den Schutz von Frauen gegen Gewalt von Männern, sonst würden diese bei Migrantengewalt gegen Frauen, religiös motivierten Ehrenmorden, Beschneidungsritualen oder Vermummungsgeboten bestimmter Religionen genauso vehement aufstehen, wie sie es 10 Jahre später "todesmutig" bei öffentlichkeitswirksamen Hashtags gegen senile alte Männer tun. 

Frauen rund um die Schauspielerin Catherine Deneuve haben sich gegen die #MeToo-Bewegung gewandt: „Wir erkennen uns nicht in diesem Feminismus, der das Gesicht eines Hasses auf Männer annimmt.“


Die Schauspielerin Catherine Deneuve und weitere Frauen warnen in der #MeToo-Debatte vor einem „Klima einer totalitären Gesellschaft“. „Vergewaltigung ist ein Verbrechen. Aber hartnäckiges oder ungeschicktes Flirten ist kein Delikt, und eine Galanterie auch keine chauvinistische Aggression“, heißt es in einem Gastbeitrag, der am Dienstag von der französischen Zeitung „Le Monde“ veröffentlicht wurde.

„Als Frauen erkennen wir uns nicht in diesem Feminismus, der über die Anprangerung von Machtmissbrauch hinaus das Gesicht eines Hasses auf Männer und die Sexualität annimmt.“ Laut „Le Monde“ wurde der Text unter anderem von der französischen Schriftstellerin Catherine Millet verfasst. Unterschrieben haben demnach insgesamt rund 100 Frauen – darunter etwa Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Journalistinnen, und auch Catherine Deneuve.

Die #MeToo-Debatte um Sexismus und sexuelle Übergriffe kam ins Rollen, als im Oktober Vorwürfe gegen Hollywood-Mogul Harvey Weinstein bekannt wurden. Die Diskussion habe legitimerweise Bewusstsein geschaffen für sexuelle Gewalt gegen Frauen, heißt es in dem nun veröffentlichten Gastbeitrag, dies sei notwendig gewesen. Der Text verteidigt jedoch „eine Freiheit, jemandem lästig zu werden, die für die sexuelle Freiheit unerlässlich ist“.

#MeToo habe in der Presse und den sozialen Netzwerken eine „Kampagne der Denunziation und öffentlicher Anschuldigungen“ ausgelöst – die Beschuldigten seien auf eine Stufe mit sexuellen Aggressoren gestellt worden, ohne antworten oder sich verteidigen zu können. „Dieses Fieber, die „Schweine“ zur Schlachtbank zu führen (...) dient in Wahrheit den Interessen der Feinde sexueller Freiheit, der religiösen Extremisten, der schlimmsten Reaktionäre und derjenigen die meinen (...), dass Frauen „besondere“ Wesen sind, Kinder mit Erwachsenengesicht, die nach Schutz verlangen.“

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